Der gasspeicher füllstand deutschland aktuell Wie steht es wirklich um unsere Gasvorräte?
Liebe Leserinnen und Leser, stellen Sie sich vor, es ist ein kalter Februartag im Jahr 2026. Draußen pfeift der Wind, und viele von uns drehen die Heizung ein bisschen höher. In solchen Momenten fragt man sich ganz natürlich: Reicht das Gas eigentlich noch? Genau darum geht es in diesem ausführlichen Artikel. Wir schauen uns den gasspeicher füllstand deutschland aktuell ganz genau an – informativ, ehrlich und mit einem optimistischen Blick nach vorn. Denn trotz mancher Schlagzeilen ist die Lage stabil, und Deutschland hat in den letzten Jahren enorm viel gelernt.
Als Experte für Energiefragen, der schon seit Jahren die Entwicklungen verfolgt, kann ich Ihnen sagen: Wir sind besser vorbereitet als je zuvor. Lassen Sie uns gemeinsam eintauchen – mit Fakten, Erklärungen und einem klaren Blick auf die Zukunft.

Was sind Gasspeicher eigentlich und warum brauchen wir sie?
Gasspeicher sind wie riesige unsichtbare Tanks unter der Erde oder manchmal auch sichtbare Kugeln am Horizont. Sie speichern Erdgas, das wir im Winter zum Heizen, Kochen und für die Industrie brauchen. In Deutschland gibt es rund 47 solcher Anlagen an 33 Standorten. Die meisten sind Kavernenspeicher in Salzstöcken – riesige Hohlräume, die man mit Wasser ausgewaschen hat. Dort kann Gas schnell ein- und ausgespeichert werden. Andere sind Porenspeicher in alten Öllagerstätten oder Aquiferen.
Warum sind sie so wichtig? Ganz einfach: Der Gasverbrauch schwankt stark. Im Sommer brauchen wir weniger, im Winter viel mehr. Die Speicher gleichen das aus. Ohne sie wären Preise verrückter und die Versorgung unsicherer. Denken Sie nur an kalte Winter wie diesen – da ziehen wir täglich Gas aus den Speichern. Der gasspeicher füllstand deutschland aktuell zeigt uns, wie gut wir für den Rest des Winters gerüstet sind. Und ja, er ist niedrig, aber das heißt nicht automatisch Krise!
Die verschiedenen Typen von Gasspeichern in Deutschland
Lassen Sie uns das ein bisschen genauer betrachten, denn nicht alle Speicher sind gleich.
- Kavernenspeicher: Das sind die Schnellen. In Salzstöcken wie in Rehden oder Jemgum. Sie fassen viel Gas und können es rasch abgeben – ideal für kalte Tage.
- Porenspeicher: Langsamer, aber mit großer Kapazität. Sie liegen in porösem Gestein, wo Gas zwischen Sandkörnern sitzt.
- Alte Oberflächenspeicher: Früher gab es diese großen Gasometer, wie man sie noch in manchen Städten sieht. Heute sind sie selten, weil Untertagespeicher sicherer und größer sind.
Insgesamt können die deutschen Speicher etwa 251 Terawattstunden (TWh) Gas aufnehmen. Das entspricht ungefähr einem Viertel unseres Jahresverbrauchs. Beeindruckend, oder? Und genau diese Kapazität macht uns resilient.
Der gasspeicher füllstand deutschland aktuell – die Zahlen im Februar 2026
Kommen wir zum Kern: Wie voll sind die Speicher gerade? Stand Mitte Februar 2026 liegt der gasspeicher füllstand deutschland aktuell bei etwa 24,4 Prozent. Das sind rund 61 TWh Gas. Täglich sinkt der Stand um 0,4 bis 0,5 Prozentpunkte, weil es kalt ist und wir mehr heizen.
Zum Vergleich: Am 1. Februar waren es noch über 30 Prozent, Ende Januar sogar um die 35 Prozent. Historisch gesehen ist das niedrig. In den Jahren vor der Energiekrise lagen wir im Februar oft bei 50 bis 60 Prozent. Aber – und das ist entscheidend – die Bundesnetzagentur betont immer wieder: Die Versorgung ist gesichert. Warum? Weil wir nicht mehr allein auf die Speicher angewiesen sind.
Hier eine kleine Tabelle zur Entwicklung:
| Zeitpunkt | Füllstand (ca.) | Vergleich zum Vorjahr |
|---|---|---|
| November 2025 | 75 % | Niedriger als 2024 |
| 1. Januar 2026 | 57 % | Deutlich geringer |
| 1. Februar 2026 | 32 % | Unter Vorjahreswert |
| Mitte Februar 2026 | 24,4 % | Historisch niedrig |
Trotzdem: Kein Grund zur Panik. Die Speicher reichen bei normalem Wetter noch bis in den Frühling.
Warum ist der Füllstand gerade so niedrig?
Es gibt mehrere Gründe, und die sind gar nicht so dramatisch, wie manche denken. Erstens: Wir sind mit einem niedrigeren Stand in den Winter gestartet. Im Herbst 2025 lagen die Speicher bei rund 75 Prozent – das ist weniger als in den Krisenjahren davor, weil die Politik die Füllvorgaben angepasst hat. Zweitens: Dieser Winter ist kälter als der letzte. Mehr Heizbedarf bedeutet schnellere Entnahme.
Drittens: Deutschland hat sich verändert. Seit 2022 importieren wir kein russisches Pipeline-Gas mehr. Stattdessen kommen große Mengen aus Norwegen per Pipeline und als Flüssiggas (LNG) aus aller Welt. Das ist flexibler, aber die Speicher wurden nicht so aggressiv gefüllt wie früher.
Und viertens: Viele Haushalte und Betriebe haben Gas gespart. Das ist super! Dadurch verbrauchen wir insgesamt weniger als in früheren Wintern. Der gasspeicher füllstand deutschland aktuell sinkt also, aber langsamer als befürchtet.

Die neue Welt der Gasimporte – LNG und Norwegen retten den Tag
Hier kommt der optimistische Teil: Deutschland hat in Rekordzeit eine ganz neue Infrastruktur aufgebaut. Denken Sie an die LNG-Terminals in Wilhelmshaven, Brunsbüttel und Stade. Schiffe aus den USA, Katar oder Norwegen bringen verflüssigtes Gas, das wieder in normales Gas umgewandelt wird.
Norwegen liefert inzwischen fast die Hälfte unseres Gases – stabil und zuverlässig. Dazu kommen Importe über Frankreich, Belgien und die Niederlande. Wir sind fest ins europäische Netz eingebunden. Wenn ein Speicher leerer ist, kann Gas einfach aus dem Nachbarland fließen.
Das ist ein riesiger Fortschritt. Vor vier Jahren waren wir noch abhängig von einer einzigen Quelle. Heute sind wir diversifiziert. Und das macht den niedrigen gasspeicher füllstand deutschland aktuell viel weniger kritisch.
Versorgungssicherheit – warum die Bundesnetzagentur gelassen bleibt
Die Experten der Bundesnetzagentur beobachten die Lage täglich. Ihr Urteil ist klar: Keine Mangellage in Sicht. Die Alarmstufe wurde längst aufgehoben, und selbst bei weiterer Kälte reichen die Reserven. Warum sind sie so zuversichtlich?
- Vielfältige Quellen: Pipeline plus LNG plus europäische Solidarität.
- Einsparungen: Die Deutschen haben bewiesen, dass sie sparsam heizen können.
- Technik: Die Speicher können auch bei niedrigem Stand noch Gas liefern.
- Wetterprognosen: Der Winter geht bald zu Ende, und dann beginnt die Füllphase im Frühjahr.
Natürlich gibt es Herausforderungen. Manche einzelnen Speicher, wie der in Rehden, sind besonders leer. Aber insgesamt? Die Lage ist unter Kontrolle.
Was tut die Regierung, um uns zu schützen?
Die Bundesregierung hat kluge Schritte unternommen. Die Gasspeicherfüllstandsverordnung schreibt Mindeststände vor – zum Beispiel 30 Prozent am 1. Februar. Einige Anlagen haben das nicht ganz erreicht, aber die Ausnahmen sind genehmigt.
Zusätzlich gibt es die Gasspeicherumlage, die jetzt der Bund übernimmt. Das entlastet die Verbraucher. Und es wird weiter in erneuerbare Energien investiert: Mehr Windräder, Solaranlagen und Wasserstoff-Projekte. Das reduziert langfristig die Abhängigkeit von Gas.
Bürgerinnen und Bürger können mithelfen: Thermostate runterdrehen, wo es geht, und auf effiziente Geräte achten. Jeder kleine Beitrag zählt!
Ein Blick in die Zukunft – auf dem Weg zur Unabhängigkeit
Der gasspeicher füllstand deutschland aktuell ist nur eine Momentaufnahme. Schon im März oder April werden die Speicher wieder gefüllt – hoffentlich mit günstigem Sommergas. Und langfristig? Die Energiewende schreitet voran.
Bis 2030 sollen erneuerbare Energien einen großen Teil unseres Bedarfs decken. Wasserstoff wird Gas in manchen Bereichen ersetzen. Die Industrie wird effizienter. Wir sind auf einem guten Weg, und die aktuellen Herausforderungen machen uns nur stärker.
Stellen Sie sich vor: In ein paar Jahren schauen wir auf diesen Winter zurück und sagen: „Damals haben wir gelernt, wie resilient wir sein können.“ Das ist doch ein schöner Gedanke!
Fazit: Der gasspeicher füllstand deutschland aktuell zeigt Stärke, nicht Schwäche
Zusammengefasst: Der gasspeicher füllstand deutschland aktuell liegt bei rund 24 Prozent – niedrig, ja. Aber die Versorgung ist sicher, die Importe laufen, und wir sparen gemeinsam Gas. Deutschland hat aus der Krise gelernt und ist heute besser aufgestellt als je zuvor. Mit Optimismus, klugen Maßnahmen und dem Engagement jedes Einzelnen meistern wir auch diesen Winter.
Bleiben Sie informiert, bleiben Sie sparsam – und schauen Sie optimistisch in die Zukunft. Die Energieversorgung Deutschlands steht auf soliden Füßen.
FAQs
1. Droht uns wirklich ein Gasmangel im Frühjahr 2026? Nein, die Experten sagen klar: Bei normalem Wetter reicht es locker bis April. Und selbst bei Kälte können wir auf Importe zurückgreifen. Kein Grund zur Sorge!
2. Wie kann ich als normaler Haushalt Gas sparen? Drehen Sie die Heizung nachts runter, lüften Sie stoßweise und checken Sie Ihre Fenster auf Dichtigkeit. Schon 1 Grad weniger spart bis zu 6 Prozent Gas. Jeder Beitrag hilft!
3. Sind die LNG-Terminals wirklich eine gute Lösung? Absolut! Sie machen uns unabhängiger und flexibler. In Rekordzeit gebaut, versorgen sie uns zuverlässig und ermöglichen sogar Exporte in andere Länder.
4. Wie wird sich der Füllstand bis zum Sommer entwickeln? Ab März wird weniger Gas verbraucht. Dann beginnt das Füllen für den nächsten Winter. Mit guten Preisen und ausreichend Angebot sollten die Speicher im Herbst wieder gut gefüllt sein.
5. Was bedeutet der niedrige Stand für die Gaspreise? Kurzfristig können Preise etwas steigen, aber langfristig stabilisiert sich der Markt. Die Diversifikation schützt uns vor extremen Schwankungen.



